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Das Meer
Eigentlich mehr als nur Wasser zum drauf rumsegeln. Vom Schnorcheln am Strand wissen wir , dass es hier viele Tiere gibt , aber auch auf dem offenen Wasser wimmelt es nur so von Lebewesen. Wer schon einmal Nachts gesegelt ist , kennt sicher das Leuchtplankton. Wie ein zweiter Sternenhimmel leuchtet und pulsiert es aus der Tiefe. Nachts leuchten hier Algen, Einzeller, Quallen, ja selbst Fische und Meeressäuger um die Wette. Tags über sieht man eher selten etwas, vielleicht mal einen Vogel der knapp über die Dünung gleitet oder fliegende Fische. Nur selten haben wir das Glück, Delfine oder andere grössere Lebewesen wie springende Schwertfische oder gemütlich dahin padelnde Schildkröten zu sehen....
Leider ist unter der sichtbaren glitzernden Oberfläche nicht alles in Ordnung, das Meer krankt , an vielen Enden gleichzeitig:
Die zunehmende UV/B Strahlungs Belastung, Ozonloch bedingt, hat weltweit einen Rückgang der Kieselalgendichte zufolge! Im Golf von Mexico wurde bereits ein Rückgang von 15 bis 20% beobachtet. Die Kieselalge ist der weltweit grösste Sauerstoffproduzent und Nahrungsgrundlage für Zooplankton, also für die ganze Nahrungskette des Meeres.....
Viele Korallen im Indischen Ozean sind tot. Coral Bleaching , ausgelöst durch konstant zu hohe Wassertemperaturen, das kennt man schon lange, aber nicht in dem Ausmass. Coral Bleaching ist in allen tropischen Meeren zu beobachten .Verursacht durch das immer stäker und in kürzeren Abständen auftretende El Nino Phänomen, sind die Wassertemperaturen in den oberen Schichten zu lange zu warm . Die berühmten Malediven und das Grosse Barriere Riff sind schon weitgehend zerstört.
Dazu kommt die weltweite Überfischung und Belastung durch die Wasser und Luftverschmutzung.
Bedohung durch fremde Arten zB. die Killer Alge Caulerpa Taxifolia. Diese verdrängt angestammte Pflanzen wie Seegras und ist nicht nur im Mittelmeer sondern auch in Übersee aktiv.
Als kleiner Hilfsbeitrag fürs Meer und seine Bewohner, der uns nichts kostet und gesünder ist,
Die Fisch Einkaufs Hilfe:
:-( Shrimps leben am Meeresgrund, um sie zu fangen, wird derselbe mit einem Schleppnetz, vor dem eine quer gespannte Stahlkette den Grund aufwühlt , durchgepflüpt. Die selbe Methode wird bei Scholle, Seezunge, Seeteufel (Beaudroi) angewendet. Die Beifangmenge, das heisst die unnütz getöteten Tiere, überwiegt immer und wird zurück ins Meer geschaufelt.
:-( Zuchtshrimps. In Billiglohnländern , die meisten in Afrika, Asien, auch Indien ist ein grosser Exporteur. Für die Farmen wird an der flacher Küste, Mangrovenwald ( Die Kinderstube vieler Fischarten) gerodet . Die Shrimps werden mit Fisch gefüttert, zulasten der Fischgründe der meist nicht sehr wohlgenährten Umwohner. Für eine Tonne Shrimps werden ca 15 t Fisch gefangen. Da die Shrims aus Platzmangel Stress enwickeln und zu Infektionen neigen, werden Antibiotika verabreicht. Wenn Zucht und Verarbeitung nicht am selben Ort sind müssen sie für den Transport noch chemisch behandelt werden.( In Deutschland ist bei Antibiotika Immunität die Frage nach dem Krustentier-Verzehr schon Alltag)
:-( Zuchtlachs, und andere Meer-Zucht-Fische sind bezüglich Umweltbelastung und Contaminierung fragwürdig. + check den Artikel aus der NZZ :-( Aquakuluren